Mittwoch, 6. Mai 2015

Kritik an Spezial-Handytarifen für Migranten

Presseschau: Für Sie gelesen

Kritik an Spezial-Handytarifen für Migranten

Berlin Speziell auf Migranten ausgerichtete Handy-Tarife sind laut Verbraucherschützern oft intransparent und enthalten versteckte Kostenfallen. Es werde eine ganze Verbrauchergruppe „mit wettbewerbsrechtlichen Verstößen und Lockangeboten in die Irre geführt“, beklagte die Verbraucherzentrale Berlin am Donnerstag. Zudem seien die Internetseiten der Mobilfunkunternehmen oft verwirrend gestaltet und Informationen in der Muttersprache der Migranten fehlten häufig.

Quelle / Volltext : Handelsblatt.com  


Verbraucherschutz in der Einwanderungsgesellschaft

Presseschau: Für Sie gelesen

1. Einleitung und Problemstellung In Deutschland leben über 15 Millionen Menschen mit ausländischen Wurzeln, wie der Mikrozensus des Statistischen Bundesamts 2005 ergeben hat, mit anderen Worten: fast ein Fünftel der deutschen Bevölkerung hat eine Migrationsgeschichte. In wenigen Jahren werden etwa 40% der Menschen in Deutschlands Großstädten einen Migrationshintergrund haben. Schon heute ist innerhalb dieser Gruppe die Zahl der deutschen Staatsangehörigen mit 8 Millionen etwas größer als die der Ausländer (7,3 Millionen). Diese und andere Daten finden sich nicht nur in den Fachpublikationen der Migrationsforscher und Demographen, sondern werden auch prominent in den großen Zeitungen und den Nachrichtensendungen publiziert. Die Bundesregierung hat Integration zur Chefsache erklärt und eine Staatministerin für Integration im Bundeskanzleramt angesiedelt. Im Nationalen Integrationsplan1 wurde dieser Entwicklung ebenfalls Rechnung getragen. Diese und andere Anstrengungen weisen auf einen vielerorts konstatierten neuen Realismus der politischen und gesellschaftlichen Debatte über Migration und Integration in Deutschland hin. Ähnliche Entwicklungen sind in anderen europäischen Staaten zu beobachten. Dass die demographische Entwicklung und die Dynamik der internationalen Wanderungsbewegungen Einwanderung für absehbare Zeit zu einer Notwendigkeit machen, ist eine zunehmend akzeptierte Erkenntnis innerhalb der politischen und wirtschaftlichen Eliten. Zu den wenigen „sicheren“ Annahmen über die Zukunft gehört, dass die deutsche Bevölkerung in den nächsten Jahrzehnten „weniger, älter und bunter“ werden wird.

Quelle / Volltext  www.vzbv.de

Workshop: Migranten und Verbraucherschutz in digitalen Märkten

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 Rund ein Viertel der in Berlin lebenden Menschen hat einen Migrationshintergrund. Mit der rasanten Verbreitung der digitalen Märkte gewinnt der Verbraucherschutz auch für sie zunehmend an Bedeutung. Die Verbraucherzentrale Berlin startet daher in Kooperation mit den Verbraucherzentralen Hamburg und Bremen das Projekt "Migranten und Verbraucherschutz in digitalen Märkten".
Junge Migrantin vor PC
Im Rahmen des Projekts wollen die Verbraucherzentralen Berlin, Hamburg und Bremen Verbraucher mit türkischen und russischen Wurzeln über ihre Rechte speziell in digitalen Märkten aufklären. Dazu werden unter anderem zielgruppengerechte Online-Beiträge, Flyer und Broschüren erstellt. Geplant sind außerdem zwei Marktchecks, bei denen die Auslandstarife von Telefonanbietern verglichen werden sollen. Darüber hinaus werden Beschwerden von Verbrauchern mit Migrationshintergrund erfasst und daraus konkrete politische Forderungen formuliert.

 www.verbraucherzentrale-berlin.de/-20175

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